Vom 3. bis 23. Mai 2026 hatten fünf Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Dublin (Irland) zu absolvieren. Ermöglicht wurde dies durch ein Erasmus+-Teilstipendium, das Reise, Unterkunft in Gastfamilien mit Halbpension sowie ein ÖPNV-Ticket finanzierte. Organisiert wurde der Aufenthalt in Kooperation mit unserer Partnerorganisation Internsplus in Dublin.
Die Teilnehmenden – Victoria, Sevin, Luisa, Luc und Ben aus der S2 – konnten entsprechend ihrer Interessen verschiedene Einsatzbereiche wählen. Sevin und Luisa sammelten Erfahrungen in der Kinderbetreuung bei „Safari Childcare“, während Luc und Ben im Einzelhandel im „Newport Garden Centre“ tätig waren. Victoria arbeitete im Vintage-Shop „My Lovely Vintage“.
Neben spannenden Einblicken in die irische Arbeitswelt profitierten die Schülerinnen und Schüler besonders vom direkten Kontakt mit Menschen vor Ort. Ob im Gespräch mit Kundinnen und Kunden, Kolleginnen und Kollegen oder Kindern – es ergaben sich täglich zahlreiche Gelegenheiten, die eigenen Englischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern. Besonders Luc und Ben meisterten anfängliche Herausforderungen mit großem Einsatz: Sie packten tatkräftig mit an, unterstützten unter anderem bei der Gartengestaltung und beim Bau von Bienenstöcken und wurden von ihrer Chefin regelmäßig mit Kaffee und Muffins belohnt.
Auch außerhalb der Arbeit bot der Aufenthalt viele besondere Erlebnisse. Die Gastfamilien wurden von allen als sehr herzlich beschrieben; Luc und Ben wurden sogar zu Ausflügen und Sportveranstaltungen eingeladen, darunter Hurling – eine traditionelle irische Sportart. In ihrer Freizeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler Dublin und die Umgebung. Zwar musste ein geplanter Ausflug zu den Cliffs of Moher wetterbedingt ausfallen, doch die beeindruckenden Klippen von Howth boten einen gelungenen Ersatz.
Das Fazit der Teilnehmenden fällt durchweg positiv aus: Sie berichten von deutlich verbesserten Englischkenntnissen, wertvollen Einblicken in eine andere Kultur und Arbeitswelt sowie einem spürbaren Zugewinn an Selbstständigkeit. In ihren eigenen Worten: „Offiziell eine Bildungsreise … inoffiziell eine Sammlung unvergesslicher Momente“, „Nach drei Wochen fühlte es sich nicht mehr wie eine Reise an, sondern wie ein zweites Zuhause“ oder auch die reflektierende Erkenntnis: „Man erkennt, dass man erstmal doch irgendwie voreingenommen ist, obwohl man das gar nicht will.“
Im Rahmen der Europawochen berichteten alle fünf Teilnehmenden den aktuellen 11. Klassen begeistert von ihren Erfahrungen und motivierten zahlreiche Mitschülerinnen und Mitschüler, sich im kommenden Schuljahr für das Programm zu bewerben.
Das erfolgreiche Pilotprojekt zeigt eindrucksvoll, wie gewinnbringend internationale Praxiserfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler sein können.

Artikel und News der BS:WI
You can find everything about our school life, news, and articles here.





