Als BS:WI firmieren wir, als Berufliche Schule für Wirtschaft und Internationales. Und genau das nehmen wir ernst, das Internationale. Es gehört, wie man im Marketing sagen würde: zu unserem Markenkern. Zum Markenkern, der immer wieder neu mit Inhalten gefüllt, der also tatsächlich gelebt wird, Schuljahr für Schuljahr.

Zuletzt von einer Gruppe Azubis im Groß- und Außenhandelsmanagement, zusammen mit Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums, schulformübergreifend also. Begleitet von zwei (u. a.) Spanischlehrern unserer Schule machte sich diese Gruppe Anfang Oktober nach Valencia auf. Die Reise fand als sogenannte Gruppenmobilität im Rahmen von Erasmus+ statt.

Fachlich ging es insbesondere darum, die Auswirkungen des, da muss man sich beim Lesen kurz hinsetzen: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und der EU-Lieferkettenrichtlinie auf den europäischen Obst- und Gemüsehandel am Beispiel der Außenhandelsstandorte Hamburg und Valencia genauer zu beleuchten. Alles andere als profan also, zudem auf Spanisch, weshalb ein Sprachniveau von A2 oder höher sehr hilfreich war. 

Neben den fachlichen Inhalten geht es bei einer solchen Reise in gleichem Maße um die Erweiterung interkultureller Kompetenzen und um die Erkundung beruflicher Weiterbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb Deutschlands – konkret in Spanien.

Dass auch das Wetter Anfang Oktober in Valencia vollkommen anders, soll heißen: um Längen besser ist als in Hamburg, das bringt einen als jungen Menschen, der bald seine Ausbildung beendet haben wird, dann schon ein wenig ins Grübeln, denn innerhalb der EU den Arbeitsort zu wechseln, wäre eine vergleichsweise leichte Übung.

gw