„Die KI kann Fakten und Wissen liefern, Erfahrung kann sie nicht ersetzen“, „Wer die Prozesse kennt, erkennt die Fehler der KI“, „Der Lebenslauf zeigt drei Jahre Berufserfahrung, nicht drei Praktika“.

Zitate von Vertretern der Ausbildungsunternehmen auf unserer jüngsten LOK, leicht paraphrasiert, aus dem Gedächtnis zitiert. Die Duale Ausbildung, ein Dauerbrenner bzw. ein Erfolgsmodell, um das uns viele Länder beneiden und das in keiner Weise einen Endpunkt markiert, sondern ein Sprungbrett darstellt. Denn nach der Ausbildung kann es viele Wege geben, betriebliche – über Fortbildungen und Aufstiegsqualifizierungen – wie universitäre.

Am 28. Oktober verliehen der AGA Unternehmensverband und der INW Campus im Berufsbildungszentrum Ahrensburg zum 29. Mal  den norddeutschen Ausbildungspreis für Handel und Dienstleistung. Die gute Nachricht: Unsere Schülerin und Auszubildende Maryam Khalid von Jebsen & Jessen … nein, „räumte“ nicht den Preis ab, wie es bei solchen Gelegenheiten oft heißt, das würde etwas schäbig klingen. Sie gewann den Ausbildungspreis, er wurde ihr zugesprochen. Die schlecht Nachricht: gibt es nicht. Wir freuen uns mit Maryam, wir gratulieren und applaudieren!

Was musste Maryam, was muss man generell als Auszubildende oder Auszubildender tun, um auf eine solche Bühne gebeten zu werden? Sehr gute Noten vorzuweisen haben, das ja, aber auch besonderes Engagement gezeigt haben oder einen außergewöhnlichen Lebensweg gegangen sein. Besonderes Engagement kann viele Gesichter haben, doch als Einzelkämpfer tolle Leistungen abzuliefern, gilt schon sehr lange nicht mehr als das „non plus ultra“; es ist und bleibt ein Teil des Erfolgs. Für andere einstehen, die ganze Gruppe im Auge haben, sich engagieren, im Team agieren, weitermachen, wenn es auch mal eine Durststrecke zu überbrücken gilt, wenn es mal nicht ganz so viel Spaß bringt – darum geht es.

Wir sind gespannt, wer nächstes Jahr bei der 30. Preisverleihung von der Bühne aus ins Publikum winken wird!

gw