
Am 2. April 2026 wurde es um 11.05 Uhr in Raum 111 am Standort Wallstraße still. Für einen Moment rückte der Schulalltag in den Hintergrund. Statt Stundenplänen, Prüfungsdruck und To-do-Listen standen Zuhören, Nachdenken und das Verbindende im Mittelpunkt: Bei der interreligiösen Friedensandacht kamen an der BSWI Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen und Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zusammen, um ein sichtbares Zeichen für Respekt, Vielfalt und Dialog zu setzen.
Gerade an einer Schule wie unserer, an der Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Sprachen, Überzeugungen und Lebenserfahrungen zusammenkommen, ist ein solcher Moment mehr als ein Programmpunkt. Er zeigt, was Schule auch sein kann: ein Ort des Austauschs, des gegenseitigen Respekts und des friedlichen Miteinanders.
Mitgewirkt haben Pastor Peter S. Mansaray vom Afrikanischen Zentrum Borgfelde und der African Christian Church, Domkapitular und Pfarrer Thorsten Weber von der römisch-katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar am St. Marien-Dom, Pastorin Dorothea Frauböse und Pastor Björn Henkel von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde sowie Imam Ercan Yüksekkaya von der Centrum-Moschee Hamburg. Begleitet wurde die Veranstaltung von Maren Gratopp, Abteilungsleiterin der Berufsschule Außenhandel.
Die Andacht machte deutlich: Unterschiedliche religiöse Perspektiven müssen nicht trennen. Im besten Fall eröffnen sie neue Sichtweisen, schaffen Verständnis und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Genau darum ging es an diesem Vormittag — gemeinsam innehalten, einander zuhören und Verbindung schaffen.
Wir danken allen Mitwirkenden herzlich für ihre inspirierenden Worte, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft zum Dialog. Die interreligiöse Friedensandacht war ein starkes Zeichen dafür, wie Vielfalt an unserer Schule gelebt werden kann: respektvoll, aufmerksam und zugewandt.
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